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Nackte Nachrichtenladies: Bald auch im deutschen Fernsehen?

Das Konzept des kanadischen Nachrichtensenders Naked News ist denkbar einfach: Sämtliches Nachrichtenpersonal vor der Kamera verrichtet den Job ziemlich unbekleidet. Allerdings vorwiegend gegen Cash. Die einzige kostenlose Empfangsmöglichkeit gibt’s momentan in Großbritannien über den Kabelkanal Playboy One. Dort gibt es montags bis donnerstags im Vormittagsprogramm Inhalte von Naked News zu sehen.

Aus Youtube haben wir für Euch die Neujahrsausgabe herausgekramt: „Happy New Year 2011 From Naked News.“ Obwohl auch dort nicht die ganze nackte Wahrheit gezeigt wird, haben den Video-Doppelstrip bisher weit 160.000 Menschen geklickt. Die spanische Ausgabe nennt sich übrigens noticias al desnudo.

Und bei uns? In diversen Castings sollen bereits Abgesandte deutscher Fernsehsender gesehen worden sein … Na, mal sehen, ob auch bei uns der Wetterbericht ganz frei formuliert daher kommt, etwa so: „Guten Abend liebe Zuschauer. In den nächsten Tagen wird es stürmisch. Zwar kommt heute ein vollbusiges Tief hinten nicht hoch, aber schon am Sonntag folgt Sturmausläuferin Frieda und bläst heftig auf Schirme und Ständer. Ab Montag sollten die Damen ihre Röcke festzurren: „Horst“ schleicht sich mit einem Hoch aus Tiefost heran …“

 

http://youtu.be/5qYhrKAKowo

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Heiße News für zwischendurch: Vicky twittert

Manches zwitschern die Vögel schamlos von Dächern und Bäumen. Nicht ganz so schamlos dürfen Blogger sein, das gibt Ärger. Meist von so genannten Sittenwächtern, die sich um das moralische Wohl ihrer Mitmenschen sorgen. Gegen Kettensägenmassaker, Ballerspiele, Killergames, nein, da haben sie nichts. Auch nichts gegen Buchtitel wie Feuchtgebiete, Hochgefickt, Handbuch der Onanie, Ratgeber Anal-Sex, Das Schwanzbuch (allesamt bei amazon).

Aber wehe, wenn Autorinnen und Autoren – auch wenn es aus dramaturgischer Perspektive Sinn macht – mal ein böses f rausrutscht! Im Jugendjargon übrigens höchstens Alltagspeanuts, noch dazu mit krassem Gähnfaktor.

Bei Twitter geht es toleranter zu. Mit 140 Zeichen kann man doch kaum etwas anstellen, das die öffentliche Moral gefährdet. Oder? Jedenfalls zwitschern Vicky und das Team von ErotikRoyal jetzt verstärkt per Kurztext: http://twitter.com/erotikroyal

Schaut gern mal rein, vielleicht findet Ihr dort ja das eine oder andere, das wir hier lieber nicht veröffentlichen!

Kira O.

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Erotik-Schocker aus Frauenhand: Das Delta der Venus

„Poetisch und pornographisch, sinnlich und sensibel!“ Es sei ein „schamlos schönes Buch“, jubelte Henry Miller. Und tatsächlich, diese 15 Episoden stellen nahezu alles in den Schatten, was wir an erotischer Literatur aus der Feder einer Frau kennen. „Das Delta der Venus“ von Anais Nin, das sind aufregende Geschichten über Sex, Lust und Leidenschaft, geschrieben in Tagebuchform und mit einer Direktheit und sprachlichen Virtuosität, die noch heute ihresgleichen sucht.

Am besten gefällt mir die Vielfältigkeit der Geschichten. Und ich staune, was die Autorin sich schon damals traute (immerhin waren es die prüden 1960er). Woher sie wohl ihre Inspirationen hatte? Vielleicht von Künstlern wie Dali, Max Ernst oder Henry Miller, mit denen sie „verkehrte“(so steht es in ihrer Biografie). Jedenfalls bleibt es in dem Buch (handelt übrigens im Künstlermilieu) nicht beim „normalen“ Liebesakt zwischen Frau und Mann: gleichgeschlechtlicher Sex, Varianten in Richtung „unsanfte Verführungen“, Oralpraktiken, Onanie oder auch mal was Orgiastisches – alles beschreibt sie haarklein. Doch dabei wird sie nie zu ausschweifend oder gar pornographisch.

Die Geschichten sprühen nur so vor Erotik und der Schreibstil (whow!) ist schon fast irritierend offenherzig. Viele Frauen werden sich in den Figuren der Autorin wieder erkennen. Das liegt wohl am Kontrast zwischen männlicher und weiblicher Sicht auf die Erotik. Anais Nin beläßt es nicht bei detaillierten Schilderungen des sexuellen Aktes. Sie beschreibt auch die Gefühle, die uns Frauen in höchste Höhen katapultieren können.

“Das Delta der Venus” gilt als Klassiker der erotischen Literatur und wird auch von Männern gerne gelesen. Das mag wohl mit daran liegen, dass die Autorin in ihren Geschcihten gar nicht erst Zweifel aufkommen lässt: hier geht es nicht um Romantik und Blümchensex, viel mehr um Turbo-Erotik, pralle Lust und lodernde Leidenschaften …

Meine Meinung über das Buch: Inhaltlich delikat und absolut anregend, im Stil direkt aber auch sinnlich und sensibel. Wirklich ein frischer Kontrast zu all den weichgespülten (meist wohl von Männern lektorierten) „Frauenfantasien“, mit denen uns der Buchhandel der Gegenwart langweilt.

Hier gibt’s das Delta der Venus: Das Delta der Venus: Erotische Erzählungen